09.02.2026
Die Europäische Kommission fordert zehn Mitgliedstaaten dazu auf, die neuen Vorschriften für den Informationsaustausch im Zuge der Verwaltungszusammenarbeit im Steuerbereich vollständig umzusetzen. Sie hat Vertragsverletzungsverfahren gegen Belgien, Bulgarien, Tschechien, Griechenland, Zypern, Malta, die Niederlande, Portugal, Rumänien und Schweden eingeleitet.
Diese Länder hätten es versäumt, die Richtlinie (EU) 2025/872 zur Änderung der Richtlinie über die Zusammenarbeit der Verwaltungsbehörden im Bereich der Besteuerung (Richtlinie 2011/16/EU) in nationales Recht umzusetzen.
Die von den Aufforderungsschreiben betroffenen Staaten müssen nun binnen zwei Monaten darauf reagieren, die Umsetzung der Richtlinie abschließen und der Kommission ihre Maßnahmen mitteilen. Andernfalls kann die Kommission beschließen, mit Gründen versehene Stellungnahmen zu übermitteln.
Europäische Kommission, PM vom 30.01.2026